Bauphysik & Energieberatung

Unser Büro steht Ihnen auch für alle bauphysikalischen Fragestellungen der thermischen und hygrischen Bauphysik bei Neu- und Altbauten beratend und begutachtend zur Verfügung.

Die langjährige Erfahrung mit dem Bauen im Bestand wird so erfolgreich mit dem Fachwissen der Bauphysik zu einer integralen Gesamtplanung kombiniert. Das bedeutet bereits von Beginn an, Planungssicherheit in Bezug auf den Nutzungskomfort und die Investitions- und Betriebskosten weit vor der Inbetriebnahme des Gebäudes zu schaffen.

Mit Hilfe moderner Messtechnik und rechnerbasierten Simulationen können Erkenntnisse zum bauphysikalischen Verhalten von einzelnen Bauteilen und des Gesamtgebäudes gewonnen, bewertet und in der weiteren Planung berücksichtigt werden.

Mit unserem Fachwissen engagieren wir uns in der Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA), bei der Interessengemeinschaft Passivhaus e.V. (IG Passivhaus).
Unser Leistungsspektrum umfasst folgende Qualifikationen:
  • Prüfbefreiter Ingenieur gem. §9 ArchIngKG für den Bereich Wärmeschutz für Wohn- und Nichtwohngebäude
  • Unabhängige Vor-Ort-Beratung, gemäß Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Energieberatung im Mittelstand, gemäß Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Eingetragen in die Liste der Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes, zugelassen für alle KfW-Einzelmaßnahmen, sowie KfW-Effizienzhaus 40, 55, 70, 85, 100, 115, Denkmal
  • Zertifizierter Passivhausplaner des Passivhausinstituts Darmstadt
  • Energieberater für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz im Sinne des § 24 ENEV
  • Zertifizierter Sachverständiger für Feuchteschutz und feuchtetechnische Schäden
  • Zertifizierter Sachverständiger für Schallschutz und Raumakustik
  • Zertifizierter Sachverständiger für Wärme und Bauschäden
  • Das Leistungsfeld der thermischen Bauphysik umfasst nicht nur den Nachweis nach der Energieeinsparverordnung (ENEV) für Wohngebäude und Nichtwohngebäude (DIN 18599), sondern auch die Untersuchung von Details, Bauteilen und einzelnen Räumen des Gebäudes. Bereits aus der Gesetzgebung lassen sich die Forderungen nach der Minimierung von energetischen Verlusten, speziell Wärmebrücken, und der Luftdichtheit des Gebäudes ableiten. Die Aufgabe des Planers besteht darin, die Planung zu optimieren und die Wechselwirkungen mit zu berücksichtigen.

    Die Erstellung von Energieausweisen und umfassende Energieberatungen für Wohn- und Nichtwohngebäude ist ebenfalls Teil unseres Leistungsspektrums. Energieausweise geben dem Eigentümer Informationen über den energetischen Standard seines Gebäudes und sorgen so für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit auf dem Immobilienmarkt. Laut Gesetzgebung muss jedes Gebäude bei Neubau, Verkauf oder Vermietung einen Energieausweis besitzen.
  • Das Fachwissen der hygrischen Bauphysik beschäftigt sich mit dem Schutz der Bauteile vor kritischer Feuchte. Zusätzlich zur Planung der Gebäudeabdichtung gemäß den geltenden Regelwerken, sowie des erforderlichen Schlagregenschutzes, werden hierbei die Prozesse der Feuchteleitung (Diffusion, Kapillarität und Sorption) innerhalb des Bauteils untersucht. Das hygrothermische Verhalten der Bauteile kann dabei mit Hilfe einer dynamischen Simulation realitätsnah abgebildet und bewertet werden.

    Gerade in der Bestandssanierung ist der Einfluss der Feuchte zu untersuchen, da hier bei Nichtbeachtung die Schadenshäufigkeiten sehr groß sind. Vorhandene Regelwerke, Normen und Experten-Empfehlungen können gerade für Bestandsbauten nur begrenzt angewendet werden und führen nicht immer zu schadensfreien Konstruktionen. Die langfristigen Auswirkungen treten sehr vielfältig, aber vor allem sehr spät auf, was unter Umständen sogar zur vollständigen Zerstörung des Bauteils oder Gebäudes führen kann. Schimmelpilzbildung, Frost- und Fäulnisschäden können nur durch spezielle Betrachtungen und ein umfassendes Sanierungskonzept vorgebeugt werden.
  • Im Bereich des Hochbaus und insbesondere im Wohnungsbau ist die regelkonforme Ausführung des Schallschutzes eine der bedeutendsten bauphysikalischen Aufgaben. Nur so können unerwünschte Schallübertragungen in Wohn- bzw. Arbeitsbereiche aus der Nachbarschaft oder aus angrenzenden Räumen gemindert werden. Damit verbunden sind die Wahrung der Privatsphäre und die Vertraulichkeit von Informationen im beruflichen Umfeld. Medizinisch nachgewiesen ist eine erhebliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens sowie der Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz als Folge von Lärmbelästigung.

    Ursachen für einen mangelhaften Schallschutz sind oftmals geringe Kenntnisse der bauphysikalischen Problematik in der Planung und/oder ungenügende Qualitätskontrollen hinsichtlich der Ausführung bauakustischer Qualitäten an Gebäuden oder Gebäudeteilen. Nur eine frühzeitige Integration eines bau- bzw. raumakustischen Konzeptes in den Planungsprozess des Architekten, führt zu einem optimalen und kostengünstigen Ergebnis.